Unser Berg - der Krayenberg

Im Frühjahr färbt der Berg sich grün, auch Blumen blühn, ach wie schön.

Der Lärchensporn, das Knabenkraut, die Schlüsselblume, auch

Himmelsschlüssel genannt, ist uns allen gut bekannt.

Die Tage sind warm und auch schön lä:nger, bis in die Nacht die Vögel singen.

Am Tröpfelsbörnchen am Wiesengrund, kann man sich erfrischen,

genau wie der Jäger und sein Hund.

Die "dicke" Eiche ist schon über 1.200 Jahre alt, sie war eine Richtstätte

aus früherer Zeit, man kann es nicht glauben, damals war es noch dichter

Buchenwald, und später war der Rhönpaulus zu jeder Schandtat bereit.

Auch hier in Tiefenort wurde er gesichtet, bis er wider zur Rhön hinauf flüchtet.

Im Sommer, ja man hälts kaum aus, am Krayenberg hüpft der Frosch,

die Maus und der Waschbär reißt auch noch aus.

Der Schäfer liegt mit den Schafen unterm Lindenbaum, und sagt,

ist das heute eine Kälte, man glaubt es kaum.

Der Milan übern Berg hin fliegt, und guckt, ob es was zum Fressen gibt.

Der Herbst machts dann bunt überall, und es wird schon kalt im Buchenwald.

Die Herbstzeitlose in violett und rot, die Blätter fallen

und bei den Pilzen gibt´s auch keine Not.

Die Nüsse fallen vom Strauch und der Siebenschläfer legt sich zur Ruhe auch.

Der Winter kommt mit Eis und Schnee, es friert der Fisch im tiefem See.

An der Jägerhütte qualmt der Schlart, man trinkt jetzt Glühwein und

Jagatee, denn die Winterzeit wird hart.

Schnell sind die Jahreszeiten verjährt, unser Berg passt auf, das nichts passiert.